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A – Tipps für das Drucken der Arbeitsbögen
mit IrfanView und Acrobat-Reader

 

Logo_LempelDa ich immer wieder Mitteilungen per e-mail bekomme, dass die Seiten zu groß sind und nicht auf eine DIN A4 Seite passen, möchte ich hier einige Tipps geben und Bemerkungen hinzufügen:

Durch einen Ausdruck über das Windows-Programm „Paint” oder über die Druckfunktion des Browsers ist nicht möglich, die Seiten korrekt wiederzugeben. Das Zeichenprogramm „Paint” arbeitet mit einer zu geringen Auflösung. Die Internet-Browser interpretieren die Formatierungen einer Seite unterschiedlich und bringen daher kein gleichbleibendes Ergebnis. Man kommt also nicht darum herum, die Bilder auf seinem Rechner zu speichern und sie dann gesondert auszudrucken. Eine Ausnahme macht da das PDF-Format: Da es über ein Plugin dargestellt wird, bringt es seinen eigenen Druckertreiber mit. Word-Dateien ins Internet zu stellen, ist nicht immer sinnvoll. Da nicht alle die gleichen Zeichensätze auf ihrem Computer installiert haben, nutzt einem das plugin von „Word” nur sehr wenig, wenn man an die besonderen Bedingungen für die Grundschule denkt. Deshalb seien hier zwei Möglichkeiten genannt, um zu einem ansprechenden Ergebnis zu kommen.

1. Ausdruck mit einem Officeprogramm (Word oder Staroffice)

Öffnen Sie eine leere Seite und gehen Sie auf Import Grafik. Große Grafiken werden dann automatisch auf die eingestellte Seitengröße in Abhängigkeit des vorhandenen Druckers verkleinert. Die Grafik kann an den Eckpunkten dann noch beliebig vergrößert oder verkleinert werden.

2. Ausdruck mit einem Bildbetrachtungsprogramm.

Das Bild-Betrachtungs-Programm IrfanView bietet die Möglichkeit der Druckvorschau. Gehen Sie dazu im Menü auf Datei/Drucken „Shift+P” oder mit einem Klick auf das Symbol Drucker: Es erscheint erst ein Fenster, um den Drucker auszuwählen und die Anzahl der Ausdrucke anzugeben.

Nach Auswahl des Druckers:

druck-irfanview

 

Hier können Sie die gewünschte Größe einstellen bzw. „An die Seite anpassen” auswählen oder die „Größe aus dpi” ermitteln lassen oder eine wählbare Größe angeben. Das ist für alle anderen Bilder sinnvoll, wenn man sie auf einer DIN-A4 Seite ausgedruckt haben möchte. Zur Kontrolle gibt es ein Vorschaufenster, in dem die auszudruckenden Seiten möglichst groß dargestellt werden sollten. Dabei ist nur zu beachten, dass das Bild nicht in die Breite verzerrt wird, was bei „auf Papiergröße skalieren” der Fall ist.

3. Ausdruck mit Acrobat.

Darüber hinaus werden Materialien auch als PDF-Dateien im Internet präsent sein. Mit der Druckfunktion von Acrobat-Reader ist es möglich, die Seiten sauber und passgenau auf eine DIN A4-Seite zu bekommen. Hierfür benötigt man den Acrobat Reader.

Hier öffnet sich nach dem Start des Druckvorganges ein Vorschaufenster, in dem man diverse Voreinstellungen vornehmen kann.

Bei PDF-Dokumenten können die Seiten auch im Querformat vorliegen und dafür ist das Häkchen vor „Seiten automatisch drehen und zentrieren” wichtig. Darüber hinaus kann die Verkleinerung oder Vergrößerung in Prozent angegeben werden.

Im aktuellen Acrobat-Reader 7 gibt es die Option „Automatisch drehen und zentrieren”. Diese Funktion kann übrigens immer eingeschaltet bleiben, denn Acrobat-Reader dreht die Seite nur, wenn es notwendig ist.

Druck_Adobe_6-1

B – Drucken auf der Rückseite!

Das passgenaue Drucken von Rückseiten hängt davon ab, ob die Seiten im Hoch- oder im Querformat vorliegen. Beim Ausdrucken mit Acrobat-Reader sollte immer der Haken bei automatisch drehen gesetzt sein.


drehen_zentrier

Das Wenden im Hochformat:

hochformatLiegen die Dateien im Hochformat vor, kommt die Kopfzeile (hier als roter Streifen dargestellt) immer als Erstes aus dem Drucker heraus.
Das gilt für alle Tintenstrahldrucker, die nicht über eine Papierkassette verfügen wie Laserdrucker, d.h. das Papier steht hinter dem Drucker, wobei die zu bedruckenden Seite nach vorn zeigt.

Drucker_1Drucker_2Die Papiere kommen mit der Kopfzeile voran aus dem Drucker, ganz gleich von welchem Programm der Drucker angesteuert wird (siehe Bild links). Die Kopfzeile ist durch eine rote Linie dargestellt. Beim Einlegen für den Druck auf der Rückseite ist das Papier zu drehen und darauf zu achten, dass die schon bedruckte Seite mit der Kopfzeile nach hinten unten zeigt. (siehe Bild rechts).

Das Wenden im Querformat:

querformatLiegen die Dateien im Querformat vor, kommt die Kopfzeile (hier als roter Streifen links dargestellt) immer als erstes aus dem Drucker heraus.
Das gilt für alle Tintenstrahldrucker, die nicht über eine Papierkassette verfügen wie Laserdrucker, d.h. das Papier steht hinter dem Drucker, wobei die zu bedruckenden Seite nach vorn zeigt.

Drucker_3Drucker_4Das Blatt wird gedreht, so dass die Kopfzeile des Blattes nach oben hinten zeigt, damit der obere Rand im Querformat auf der gleichen Seite bleibt.
Dateien, die im Materialkatalog ein beidseitiges Bedrucken verlangen, sind alle so gestaltet, dass beim Zerschneiden immer ein ca. 5 mm breiter Rand zu den Schnittmarkierungen vorhanden ist.
Eine absolute Genauigkeit ist hierbei für den Privatgebrauch nicht möglich.
Für das doppelseitige Bedrucken mit Tintenstahldruckern ist das „normale” Papier nicht geeignet, es sollte mindestens ein Gewicht von über 100 g pro m² haben. Normalpapier hat in der Regel nur 80 g. 120 g Papier ist im Handel schon preiswert zu bekommen. Ein Durchscheinen ist dann ausgeschlossen.